1989 Historisches Museum
La Hotteuse; die 28 cm grosse weibliche Figur aus der Strassburger Manufaktur Hannong wurde 1745 - 1748 von Paul Hannong in feinster scharffeuer/aufglasur- Mischtechnik als Tafelschmuck mit zu einer Vase gestalteten "Hotte" (Kräze) geschaffen.

Im Jahr 1989 wurde dieses Objekt dem Historischen Musem als Dauerleihgabe überreicht.

Geschichtliches
 

Die Gründung des FMB im Jahre 1850 fiel in eine Zeit wiedererwachenden Selbstbewusstseins einer Bürgerschaft, die nach der Kantonstrennung, verbunden mit einem finanziellen Aderlass und eidgenössischen Demütigungen, nach Reformen und gesellschaftlicher Neuordnung suchte. Dazu gehörte auch ihr Bekenntnis zur Universität und deren Sammlungen, dem Universitätsgut.

Ein Jahr vor der Gründung des Vereins war das (dazumals) monumentale Museum an der Augustinergasse eröffnet worden. In diesem Bau waren die Sammlungen nicht nur der Öffentlichen Bibliothek sondern auch jene der bildenden Kunst, der Historischen und Naturhistorischen Abteilungen, der Völkerkunde und der Skulpturhalle vereinigt.

Sogleich nach der Gründung nahm der Museumsverein seine Tätigkeit auf und bemühte sich von Anfang an alle Sammlungen zu berücksichtigen, und so kamen sie bereits in den ersten drei Jahren alle in den Genuss von Objekten und Geldbeiträgen.

Im Laufe der Jahre wurden die Sammlungen aus Platzgründen ausgelagert und entwickelten sich zu eigenständigen Museen.
 

  • Mit der Einweihung der Barfüsserkirche als Museum entstand 1893 das Historische Museum.
  • Die Bücherbestände wurden 1896 in den Neubau der Universitätsbibliothek an der Schönbeinstrasse transferiert.
  • 1936 wurde das neu erbaute Kunstmuseum am St.Albangraben eröffnet.
  • Ins Jahr 1961 fällt die Entstehung des Antikenmuseums am St.Albangraben.
  • Im Museum an der Augustinergasse blieben die Naturhistorische und die Ethnologische Sammlung. Sie entwickelten sich zum Naturhistorischen Museum und zum Museum für Völkerkunde (jetzt Museum der Kulturen).